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(E-Mail: wird nur unregelmäßig gelesen. Patientenbezogene Anfragen bitte nur telefonisch über die Praxis unter 0621-417541.
Eine offizielle Email-Adresse gibt es leider nicht mehr, da automatisierter Mißbrauch damit getrieben wurde, ggf. in extrem wichtigen Fällen siehe unter Impressum)

 

 

 

Rauchen

 

Das Rauchen

Das herkömmliche Rauchen schadet dem Körper hauptsächlich auf 3 Arten:

1) Durch den Rauch. Rauch ist immer eine Mischung aus Gas (Luft) und Feststoffpartikeln. Durch die Inhalation dieser Feststoffpartikel unterschiedlichster Art, setzen sich diese zum großen Teil in der Lunge fest. Diese Partikel sind meist schwarze Verbrennungsrückstände, die sich nicht wesentlich von denen unterscheiden, die auch entstehen würden, wenn man Holz, Heu oder einen Misthaufen verbrennen würde. Dabei entstehen Hunderte von unterschiedlichen Substanzen, fast alle hochaggressiv, giftig und krebserregend. Größere Mengen dieser Feststoffe, die man täglich jahrelang zuführt, kann man irgendwann auch durch Husten nicht mehr los bekommen.
Häufigste Folge: COPD, Lungenemphysem und Bronchialkarzinom (Lungenkrebs!).

2) Durch das Nikotin. Nikotin ist ein nahezu geschmacksneutrales Nervengift und steigert den Blutdruck.
Nikotin fördert arteriosklerotische kardiovaskulären Erkrankung (Thrombosen, Herzinfarkt und Hirnschlag), ist kardiotoxisch, steigert der Herzfrequenz und den Blutdruck und stellt die Gefäße eng. Weiterhin schädigt Nikotin das Endothel (die Innenauskleidung der Blutgefäße). Daraus kann eine Insulinresistenz und später eine Glucoseintoleranz entstehen, der Fettstoffwechsel wird dadurch negativ beeinflusst, kurz der Weg zum Diabetes wird dadurch gebahnt. Und es löst bei Tierversuchen in der Schwangerschaft genetische Defekte aus.
Häufigste Folgen: Thrombosen, Herzinfarkt und Hirnschlag

3) Durch Kohlenmonoxid. Es können oxidative Schäden entstehen, bedingt durch eine verminderte Sauerstoffzufuhr, da das Kohlenmonoxid die Bindungsstellen für den wichtigen Sauerstoff am Hämoglobin blockiert und damit den Sauerstofftransport behindert.

Also kurz: Rauchen aufgeben, denn Rauchen ist Dreck, dessen Konsum krank macht und das Leben verkürzt.

Und wer das Rauchen einfach nicht aufgeben kann (ich hatte damit auch große Schwierigkeiten), der sollte sich eine E-Zigarette zulegen.

 

Die E-Zigarette

Die E-Zigarette ist eine geniale Erfindung. Funktioniert wie eine Nebelmaschine und produziert Nebel, oder kalten Dampf, der immer eine Mischung aus Flüssigkeitströpfchen und Gas (Luft) ist. Die Substanzen sind seit Jahrzehnten bekannt, weder krebserregend noch sonst irgendwie relevant gesundheitsschädlich.

1) Also kein Rauch sondern Dampf! (Man dampft also und raucht nicht!) Das Propylenglycol und Glycerin sind bei Menschen und Tieren seit Jahrzehnten als bedenkenlose Nahrungsmittelergänzungen bekannt, Teenes atmen diesen Nebel in der Disco regelmäßig ein - ohne jeglichen Gesundheitsschaden. Einzig mir bekannte Nebenwirkung: diese Substanzen können in den Atemwegen etwas reizen, wie z.B. wenn man im November bei dichtem Nebel vor die Türe geht, dann können empfindliche Menschen (z.B. Asthmatiker) anfangen zu Hüsteln. Die Flüssigkeitströpfchen des Nebels sind außerdem wesentlich leichter abzuhusten als Feststoffe. Ich habe seit dem Umstieg vor 2 Jahren auf die E-Kippe keinen Raucherhusten mehr und kann deutlich besser riechen

2) Das Nikotin! Es wird in geringen Mengen dazu gemischt, ich selbst verwende z.B. nur 1,5 mg% Liquids (das was man in die E-Zigaretten füllt) zum dampfen. D.H. ein Milliliter (ml) Liquid enthält 1,5 Milligramm (mg) Nikotin. 2 ml reichen mir einen halben Tag, ich komme also mit 6 mg Nikotin durch den ganzen Tag. Zum Vergleich: eine normale Zigarette enthält ca. 12 mg Nikotin. Man kann natürlich auch völlig ohne Nikotin dampfen - aber so weit bin ich noch nicht. ;-)

3) Das Kohlenmonoxid! Der Dampf enthält natürlich auch KEIN Kohlenmonoxid.

Fazit:

Ich inhaliere also Dampf ohne Gifte, Verbrennungsrückstände, Krebserreger, Kohlenmonoxid, Teere oder anderen Dreck.

Ich führe meinem Körper (wahlweise) täglich das Nikotin von 1/2 Zigarette zu, ein Konsum, den man m.E. durchaus als nicht gesundheitsschädlich vernachlässigen kann.

Ich habe einmal vor 5 Jahren durch Raucherentwöhnung 30 kg zugenommen - vor 2 Jahren beim Umstieg auf die E-Zigarette kein Gramm! :-) Im Gegenteil, werde ich jetzt versuchen die 30 kg dampfend und rauchfrei wieder abzunehmen - was auch sehr wichtig für meine Gesundheit ist.

 

 

Hier noch eine Studie zu dem Thema: =>

Verkürzte Fassung aus univadis.de:

 

E-Zigaretten erleichtern den Entzug
 

Größere Verwendung von E-Zigaretten bei Patienten mit chronischen Lungen- und kardiovaskulären Erkrankungen

E-Zigaretten: Ergebnisse zur Langzeitsicherheit

Kernbotschaft: In den Jahren 2014/2015 gelang deutlich mehr US-Amerikanern der Rauchstopp als in den Jahren zuvor. E-Zigaretten scheinen zu helfen, mit dem Rauchen aufzuhören
Hauptergebnisse: Im Jahr 2014/2015 schafften es 2.136 von 22.548 Rauchern mit dem Rauchen aufzuhören. Sowohl die Raucher (38,2 Prozent) als auch die ehemaligen Raucher (49,3 Prozent) hatten Erfahrungen mit E-Zigaretten gemacht. Zum Untersuchungszeitpunkt nutzten den elektrischen Dampf noch 11,5 Prozent der Raucher und 19 Prozent der ehemaligen Raucher mehrmals die Woche. Nutzer der E-Zigaretten versuchten deutlich häufiger mit dem Rauchen aufzuhören als Raucher von herkömmlichen Zigaretten (65,1 versus 40,1 Prozent) und waren mit ihrem Vorhaben auch erfolgreicher. 8,2 Prozent der Nutzer von E-Zigaretten gelang der Entzug im Vergleich zu lediglich 4,8 Prozent unter den Rauchern von konventionellen Tabak-Zigaretten.
Während in den Jahren zwischen 2001 bis 2011 pro Jahr zwischen 4,3 und 4,5 Prozent aller rauchenden US-Amerikaner der Ausstieg aus dem blauen Dunst gelang, waren es mit der Einführung der elektrischen Dampfzigarette im Jahr 2014/2015 mit 5,6 Prozent erstmals deutlich mehr. Das heisst, dass bei 350.000 Amerikanern mehr als in den Vorjahren der Entzug klappte.
Design: Ausgewertet wurden die Daten der Current Population Survey-Tobacco Use (CPS-TUS) aus den Jahren 2001/2002, 2003, 2006/2007, 2010/2011 und 2014/2015. Informationen über den Nutzen von E-Zigaretten stammen aus dem Sample aus den Jahren 2014/2015. Evaluiert wurde wie hoch die Zahl derer war, die zwölf Monate vor dem Untersuchungszeitraum geraucht hatten und mittlerweile aufgehört haben. Diese Ergebnisse wurden dann mit den Daten der CPS-TUS aus den früheren Jahren verglichen.
Klinische Bedeutung: Seit der Einführung der E-Zigaretten wird über deren Nutzen heftigst diskutiert. Gegner befürchten den gleichzeitigen Konsum beider Nikotinquellen und neue Probleme, die daraus entstehen könnten, dass Jugendlichen mithilfe von E-Zigaretten der Einstieg in den Nikotinkonsum erleichtert werden könnte. Die Zahlen der aktuellen Studie sind jedoch ein deutliches Plädoyer für die E-Zigarette. Der Dampfermarkt wächst und wird damit wirtschaftlich relevanter. Sogar der Vorstandschef von Philipp Morris International setzt auf die neuen Produkte und plädierte kürzlich in einem Interview mit „Der Zeit“ für das Ende der klassischen Zigarette.


Quelle: Zhu SH et al.: E-cigarette use and associated changes in population smoking cessation: evidence from US current population surveys; BMJ 2017; 358 von der Site: univadis


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